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Saison 2012/13

Nur noch 3 Wochen bis Saisonbeginn - ein Zwischenbericht

Personalpolitik

Als erstes ist zu sagen, dass fast alle unsere Vorhaben bei der Transferpolitik erfolgreich über die Bühne gegangen sind. Wir werden die Saison mit nur vier auswärtigen Spielern in Angriff nehmen:

Varga Zoltan (Tormann,-trainer)
Banfalvi Zsolt (Innenverteidiger)
Hujber Gabor (Stürmer)
Szabolcs Nemeth (Mittelfeld und Spielertrainer)

Zudem verstärken Philipp Hutter (Karrierepause) und Matthias Pesenlehner (Pause wegen beruflicher Ausbildung) ab sofort wieder unseren Kader.

Christoph Schmidt und David Schlögl möchten es hingegen ein weiteres Jahr in der Fremde versuchen, was von allen zu respektieren ist. Wir wünschen Ihnen dabei alles Gute.

Halbzeit der Vorbereitung

Vorbereitungsbeginn war der 5. Juli und nach 2 ½ Wochen kann man bereits eine erste Bilanz ziehen. Das Training ist körperlich fordernd, modern und kommt bei der gesamten Mannschaft sehr gut an, was sich auch in der relativ hohen Trainingsbeteiligung niederschlägt. Vor allem das neue taktische System (defensiv 4-4-2, offensiv 4-2-3-1) verlangt allen Spielern vor allem „kopfmäßig“ einiges ab.

Die ersten drei Trainingsmatches dienten vorwiegend dazu dieses System zu üben. Die Leistungen waren durchaus ansprechend und wesentlich besser als unsere Vorstellungen im vergangenen Frühjahrsdurchgang.

Ergebnisse:
Rattersdorf – Markt Neuhodis (2. Klasse Süd) 3:1
Rechnitz (2. Liga Süd) – Rattersdorf 4:0
Steinberg (1. Klasse Mitte) – Rattersdorf 0:5

Unsere Vorbereitungszeit ist verständlicherweise wie bei allen anderen Vereinen geprägt von vielen urlaubsbedingten Abwesenheiten. Ziel in den nächsten Wochen muss es daher sein das neue System möglichst vielen Spieler so vertraut wie nur möglich zu machen und zum Meisterschaftsbeginn die konkurrenzfähigste Stammmannschaft gefunden zu haben.

Verbesserungswürdiges

Noch nicht ganz eingespielt ist das Verhalten bei Verhinderungen. Daher nochmals zur Erinnerung:

Der gesamte Verein - Funktionäre, die Mitspieler und der Trainer - gehen IMMER davon aus, dass ALLE Spieler zum Training bzw. vor allem zu den Matches erscheinen. Bei Verhinderung ist dies rechtzeitig, selbständig und eigenverantwortlich diesen Personen zu melden:

Koordinatoren Reservemannschaft: Kornfeld David und Michael Freh
Trainer Kampfmannschaft: Nemeth Szabolcs

Dazu wird in der Kabine eine Liste der Kontaktdaten aller Spieler und Funktionäre zur freien Entnahme aufliegen, damit jeder die Kontakte immer parat hat.

Natürlich sind und bleiben wir ein Amateurfußballverein, doch ein gewisses Maß an Professionalität jedes Einzelnen ist allein schon aus Respekt vor den Mitspielern auch bei uns unerlässlich.

Resümee:

Viel ist geschehen, noch einiges muss passieren, für eine erfolgreiche Saison 2013/2014

 

26. Runde SC Frankenau - SC Rattersdorf 5:0

Die ersten 10 Minuten standen ganz im Zeichen Frankenaus. 3-4 gute Möglichkeiten inkl. einem Lattenköpfler standen bei der Heimmannschaft zu Buche, bevor wir den ersten ernsthaften Angriffsversuch starteten. Nach dieser fulminanten Angriffswelle wurden wir immer mutiger und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem wir immer wieder gefällige Kombinationen zeigten. Lediglich am konsequenten Abschluss haperte es. Mehrere Eckbälle sorgten ob der Kopfballschwäche der Frankenauer für ständige Gefahr, ein Schuss von Michael Freh zog nur Zentimeter am Pfosten vorbei und vor allem unsere schnellen Spieler David Kornfeld und Johannes Schütz beschäftigten die Frankenauer Abwehrreihe mehr als sie an diesem heißen Sonntagnachmittag erwartete hatte. Der Gegner hatte ebenso teils sehr gute Möglichkeiten, traf aber nicht. Dies übernahm dann unser Peter Kasza in der 40. Minute per Eigentor, der Frankenau ab der nächsten Saison verstärken wird… Zwei Minuten später kam es noch dicker, als die Frankenauer Nummer Zehn, der beste Mann am Platz, nicht energisch genug attackiert wurde und Manuel Bauer sehenswert zum 2:0 überhob.

Nach der Pause waren wir weiter bemüht und kamen durchaus zu einigen Möglichkeiten, doch Frankenau zeigte sich als die effektivere und auch cleverere Mannschaft und schaffte noch 3 weitere Treffer, die allesamt mit höherer Konzentration vermieden hätten werden können. Leider wurde dann auch noch vom unauffälligen und somit ansonsten guten Schiedsrichter ein Treffer zum 5:1 zu Unrecht aberkannt.

Die zweite Halbzeit war ein bisschen Sinnbild der zu Ende gehenden Saison. Die Luft war draußen, alle waren froh, dass diese durchwachsene Saison aus war. Trotzdem gaben wir nie auf und versuchten mit erhobenem Haupt einen ehrenvollen Abschluss.

Allen war klar, dass nach dem Strategiewechsel im Winter dieses Halbjahr eine schwierige Übergangsphase darstellen würde. Die Planungen für die kommende Saison laufen auf Hochtouren und trotz der vielen Niederlagen die wir einstecken mussten stimmt die Moral und es gibt wieder einige Anzeichen die eine neue Aufbruchsstimmung signalisieren. Nun geht’s ab in die kurze Sommerpause und in drei Wochen starten wir mit einer ordentlichen Vorbereitungsphase für die Saison 2013/14.

Die Reserve war ebenfalls froh das es zu Ende war und verabschiedete sich mit einem 1:9 aus der mittelmäßigen Rückrunde.

Aufstellung siehe [hier]

25. Runde SC Rattersdorf - SV Oberloisdorf 2:3

Ein wunderschöner Junitag. Ein herrlicher Spielfeldrasen, bei dem es eine Ehre ist spielen zu dürfen. Und dazu mit Oberloisdorf ein echter Publikumsmagnet. Es sollte ein Derby mit allen Zutaten werden…

Gerade in den ersten 20 Minuten hatte es bei einigen Spielern den Anschein, dass sie beim vortägigen Burschenball zu viel getanzt hatten. Die schweren Beine wollten erst gelockert werden.

Von Beginn weg war Oberloisdorf somit den Tick aggressiver und hatte etwas mehr vom Spiel. Vor allem die schnellen Stürmer stellten unsere Verteidigung vor große Herausforderungen. So kam es auch, dass in der 21. Minute nach einer missglückten Abseitsfalle einer der Oberloisdorfer Vollprofis allein auf unser Tor zustürmte, Manuel Bauer noch kurz abwehren konnte, gegen den Nachschuss aber machtlos war. Doch nach einer weiteren Großchance des Gegners war es einmal mehr Christoph Tschanits, der die Mannschaft wieder zurück ins Spiel brachte. Eine sehr gut geschlagene Freistoßflanke verlängert er in der 29. Minute per Kopf unhaltbar ins lange Eck. Wir waren nun präsenter und versuchten die nicht ganz sattelfeste Oberloisdorfer Verteidigung mit unseren schnellen Spielern in Verlegenheit zu bringen. Leider passierte dann dem ansonsten sehr gut spielenden Peter Kasza ein vermeidbarer Fehler. Bei einem Zweikampf im Strafraum ließ er den Fuß stehen, der Gegner fädelte routiniert ein und es gab Elfmeter, der eine Minute vor der Halbzeit auch zum 1:2 verwandelt wurde.

Wir wollten mehr und boten dank unseres Kampfgeistes den Zuschauern einen spannenden Schlagabtausch, bei dem die Oberloisdorfer zu den besseren Möglichkeiten kamen. Und was wäre  ein Derby ohne rote Karte… Diesmal erwischte es unseren erst kurz davor eingewechselten David Petz und wir waren gezwungen ab der 63. Minute das Visier vollständig zu öffnen. Zehn Minuten später nutze der Gegner dann geschickt die entstehenden Freiräume aus und ging 3:1 in Führung. Nun lösten sich die Formationen weiter auf, aber unser Ergeiz wurde belohnt. Nach einer erneut schönen Freistoßflanke löste sich diesmal Michael Freh perfekt vom Gegner und köpfelt zum Anschlusstreffer.

Und obwohl wir danach eigentlich zu keiner nennenswerten Tormöglichkeit mehr kamen, waren wir bis zu Schluss bemüht und gaben uns nicht auf. Schade dass es diesmal nicht geklappt hat.

Wehrmutstropfen dieses schönen Fußballnachmittages war die Verletzung von Gabriel Schlögl, dem wir auch auf diesem Weg alles Gute wünschen.

Die Reserve verlor in einem nicht minder packenden Spiel 5:6.

Aufstellung siehe [hier]

24. Runde SC Großwarasdorf - SC Rattersdorf 5:1

Mit 2 Siegen in Folge fuhren wir mit einem gar nicht so schlechtem Gefühl nach Großwarasdorf, die sich noch immer Hoffnungen um den Aufstieg in die 1. Klasse machen.

Die ersten 10 Minuten waren wir durchaus ebenbürtig, nahmen die Zweikämpfe an und deckten die Räume gut ab. Danach übernahm Großwarasdorf das Kommando und schnürte uns bis zur Halbzeit auf teils irregulären Platzverhältnissen (über weite Teile des Platzes stand das Wasser knöcheltief) in unserer Hälfte ein. Stellungsfehler, manchmal fehlendes Ballglück und natürlich auch mangelnde Cleverness in den auf tiefem Boden schwierigen Zweikämpfen führten innerhalb von nur 27 Minuten zu 5 Gegentreffern. Man kann gar nicht sagen, dass das Resultat zur Pause zu hoch gewesen wäre, da sich Großwarasdorf dank ihres energischem Engagements und ständig präsenten Siegerwillens sich das durchaus verdient hat.

In der Pause appellierte Trainer Erhardt an den Stolz eines jeden Spielers sich nicht abschießen zu lassen und wenigstens die zweite Halbzeit zumindest Unentschieden zu spielen. Und diesen Worten folgten Taten. Nachdem die Mannschaft wegen dem Ausfall von Philipp Hutter umgestellt werden musste (Christian Tschanits spielte nun offensiver, Petz David übernahm seine Rolle als Vorstopper) hielten wir kämpferisch besser dagegen und begegneten Großwarasdorf halbwegs auf Augenhöhe. Begünstigt nun durch sie besseren Platzverhältnisse in unserer Hälfte spielten wir das eine oder andere mal besser von hinten raus. Und vor allem weil Christoph Tschanits und Johannes Schütz die gegnerische Abwehr besser beschäftigten, kamen wir zur einen oder anderen Tormöglichkeit. Eine davon schloss dann auch Christoph Tschanits nach schöner Kombination mit dem Außenrist durch die Beine des Goalie sehenswert ab. Gerechterweise muss man sagen, dass Großwarasdorf auch zu guten, wenn nicht besseren,  Möglichkeiten kam. Ein Lob hier an unseren jungen Tormann Manuel Bauer, der immer aufmerksam war, gut mitspielte und eine durchaus mögliche höhere Niederlage verhinderte.

Trotz dieser Niederlage ist die Moral der Mannschaft intakt und wir freuen uns schon auf das Derby gegen Oberloisdorf.

Die Reserve erkämpfte ein 1:1

Aufstellung siehe [hier]

23. Runde SC Rattersdorf - ASKÖ Lackendorf 2:1

Verletzungen und eine Sperre lichteten unseren Kader nicht unerheblich und so gingen wir mit einer doch stark umgebauten 11 in das für uns so wichtige Kellerderby.

Von Beginn an spürte man unseren Siegerwillen und schon nach wenigen Minuten hatte Andreas Wanger das 1:0 vor den Beinen, als er allein auf den Gästekeeper zulief, dann allerdings zu überhastet abschloss. Weitere Chancen ließen nicht lange auf sich warten, wobei nur unsere offensichtliche Abschlussschwäche uns daran hinderte bereits in der ersten Hälfte alles klar zu machen. Mit einem 2:0 wäre Lackendorf noch gut bedient gewesen, vor allem deshalb, weil unser auch diesmal sehr gut spielende Tormann Manuel Bauer in der ersten Halbzeit keinen einzigen Ball aufs Tor bekam.

Kurz nach der Pause brach Dominik Schermann den Bann indem er bei einem von der Latte abprallenden Schuss am schnellsten reagierte und ins Tor abstaubte. Nun hatten wir alle Trümpfe in der Hand, Lackendorf schien nicht den Willen zu haben zu kontern. Und dennoch kamen Sie zum Ausgleich. Ein in der Entstehungsgeschichte vermeidbarer Eckball konnte von unserem Goalie nicht vollends entschärft werden und sehr glücklich sprang der Ball vom Hinterkopf eines Lackendorfers nach ca. einer gespielten Stunde in unser Gehäuse. Tja, die Tore die man nicht schießt…

Aus zwei Gründen konnten wir trotzdem den verdienten Sieg einfahren.
1. In einer beherzten Einzelaktion eroberte 5 Minuten nach dem Ausgleich Johannes Schütz (der einmal nicht die gelb-rote bekommen hat J) 40 Meter vor dem Tor den Ball, spielte seine Schnelligkeit aus und ließ dem herauslaufenden Goalie mit einem flachen, trockenen Schuss ins kurze Eck keine Chance.
2. Der obligatorische Rattersdorf-Einbruch nach 60 Minuten fand diesmal nicht so gravierend statt, zumal Lackendorf auch nicht die spielerischen Mittel besaß daraus Kapital zu schlagen.

Das Spiel war speziell in der zweiten Halbzeit sicherlich kein Gaumenschmauß, aber dennoch können wir mit Resultat und Art und Weise wie wir den Sieg nach Hause spielten (Lackendorf hatte in 90 Minuten keine einzige zwingende Tormöglichkeit) halbwegs zufrieden sein.

Nun haben wir bereits 9 Punkte im Frühjahr gemacht. Noch ein Sieg und wir sind genauso erfolgreich wie im Herbst, als wir noch mit 8 bezahlten Auswärtigen spielten.

Die Reservemannschaft gewann gegen einen unerwartet bissigen Gegner doch klar mit 7:3.

Aufstellung siehe [hier]

22. Runde SC Rattersdorf - Kleinwarasdorf 6:3

Wir begannen ambitioniert und versuchten an unsere gute Leistung der Vorwoche anzuknüpfen. Doch nach 2-3 guten Möglichkeiten bekamen wir aus heiterem Himmel das vermeidbare 0:1. Wir ließen uns aber nicht beirren und nach einer schönen Kombination auf der linken Seite köpft Dominik zum 1:1 ein. Kurz darauf gingen wir nach einem Korner durch einen strammen Schuss von Richi verdient mit 2:1 in Führung Alle Zeichen standen nun auf Sieg, insbesondere weil wir nun weiter gut von hinten rausspielten und zu weiteren teils hochkarätigen Chancen kamen. Aber wieder war es ein haltbarer Freistoßtreffer, der uns mit einem für Kleinwarasdorf schmeichelhaften 2:2 und hängenden Köpfen in die Pause gehen ließ. Nach dem Wechsel zeigten wir wieder viel Engagement und setzten vorerst unsere guten Vorsätze in die Tat um. Daraus resultierte auch das 3:2 von Andreas Warlits nach schöner Vorarbeit unseres Routeniers Michael Reiter. Nun kam aber ein (aufgrund unseres, sagen wir einmal durchschnittlichen, Trainigsverhaltens) leider unvermeidbarer „Ast“. Konditionelle Defizite einiger Spieler gepaart mit Unkonzentriertheiten in der Abwehr verschafften dem Gegner Freiräume die diese auch 20 Minuten vor Schluss zum 3:3 nutzten. Das Spiel stand auf Messers Schneide, doch diesmal Schlug das Pendel der Fortuna zu unseren Gunsten aus und wir machten das wichtige „Break“ zum 4:3. Peter Kasza traf aus geschätzten 35 Metern einen Freistoß genau ins linke untere Eck, die Nordtribüne tobte. Ein sehenswerter Energieanfall von Christoph brachte das 5:3 und den Abschluss machte abermals Andreas Warlits dessen Lattenpendler (wir hatten an diesem Tag 4 Stück davon!) diesmal den Weg ins Tor fand. Insgesamt war unser Spiel etwas verhaltener als gegen Stoob, doch der erste Heimsieg seit 1. September 2012 war hochverdient. Die Reservemannschaft konnte sich leider wieder nicht messen, da der Gegner bereits am Donnerstag (!) das Match mangels Spieler absagte.
Aufstellung siehe [hier]

21. Runde ASKÖ Stoob - SC Rattersdorf 2:1

 

Sowohl mit dem Resultat als auch mit der Art und Weise unseres Spiels hat wohl niemand gerechnet. Nach unserer bitteren Pleite vergangene Woche gegen Raiding fuhren wir mit einer sehr geringen Erwartungshaltung nach Stoob. Doch von Beginn an sahen wir ein anderes Gesicht unserer Mannschaft. Bissig und kämpferisch gestaltete sich die Anfangsphase in der wir auch zu zwei guten Möglichkeiten kamen. Der Gegner, sichtlich überrascht vom Mut unserer Mannschaft, versuchte zwar das Spiel an sich zu reißen, wirklich gefährlich waren sie in dieser Phase allerdings nicht. In der 26. Minute war es dann soweit. Philipp Hutter zirkelt einen Freistoß Richtung Tor, der Goalie kann den Ball nicht unter Kontrolle bringen und Johannes Schütz staubt zum viel umjubelten 0:1 ab. Danach übernahmen die Stoober zögerlich das Kommando und kamen zu 2-3 Chancen. Das 1:1 resultierte allerdings aus einem unglücklich ins eigene Tor abgefälschtem Corner; lediglich das 2:1 war mit einem schönen Angriff von rechts und einem sauber verwertetem Stangelpass eines Aufsteigers würdig. Die Stoober Zuschauer stimmten bereits Verhöhnungschöre an (die unsere diesmal zahlreich mitgereisten Fans mindestens ebenso schlagfertig erwiderten) und erwarteten nach der Pause ein Schützenfest. Doch die Rattersdorfer Hydra fletschte die Zähne und hielt großartig dagegen! Für keinen Zweikampf war man sich an diesem Tag zu schade und jeder einzelne Spieler verdient Lob und Anerkennung für seine Leistung. Zwar hatte der Gegner noch ein paar Halbchancen, aber auch wir versteckten uns nicht und versuchten von hinten kontrolliert rauszuspielen. Und wenn Ritchi in der 90. Minute seine 100% Chance (alleine vor dem Tormann) genutzt hätte… Gratulation an die Mannschaft! Das hart umkämpfte 1:2 gegen die emotionslose und blutleere Stoober Söldnertruppe war unsere schönste Niederlage. Jetzt freuen wir uns auf zwei heiße Heimspiele gegen Kleinwarasdorf und Lackendorf.

Das wichtigste Ereignis an diesem Wochenende war allerdings unsere Einigung auf einen Wahlvorschlag für die kommende Generalversammlung. Der SC Rattersdorf ist nicht tot!!! Nun können wir mit frischem Wind ein neues Kapitel im Rattersdorfer Fußball aufschlagen.

Die Reservemannschaft fuhr mit nur 10 Mann nach Stoob, kämpfte mit dem letzten Aufgebot verbissen und musste sich dem Tabellenführer knapp mit 0:8 geschlagen geben.

Aufstellung siehe [hier]

20. Runde SC Rattersdorf - Raiding 0:4

 Die Raidinger erwischten den besseren Start und machten in den ersten 15. Minuten das Spiel, ohne aber einen zählbaren Erfolg herauszuschlagen. Unser Goalie Jure hielt in dieser Phase zwei 100% Chancen des Gegners, wobei er den auf ihn alleine zukommenden Stürmern geschickt den Winkel verkleinerte und mit toller Reaktion die 0 festhielt…man könnte auch sagen er wurde zweimal angeschossen. Danach wurde uns das Kommando überlassen und wir kamen zu einigen guten Chancen, die allerdings allesamt eher kläglich vergeben wurden Das das 0:0 schmeichelte den Raidingern, die auch kurz nach der Pause noch einmal Glück hatten nicht in Rückstand zu geraten als Johannes Schütz alleine vor dem Tor auftauchte. Nun kam es aber faustdick. Nach einem Foul, das man nicht geben musste, knallte ein Raidinger mit einem 1000 Gulden Schuss via Innenstange den Ball in unser Tor. Das Tor war insofern komisch anzuschauen, als der Ball an der Innenseite der Mauer (nicht drüber) vorbei ging und im Kreuz des Tormanneckes einschlug. Daraus ergeben sich 2 Möglichkeiten:

1. Der Raidinger setzte mehrere Naturgesetze wie Gravitation, Trägkeit etc. außer Kraft.
2. Die Mauer wurde neben das Tor dirigiert.

Beim Tor Nr. 2 kam unser Goalie zu spät aus dem Tor und wurde klassisch ausgespielt. Tor Nr. 3 war ein zentrales Schusserl aus ca. 20 Meter, das durch die Hände unseres Jure in die Maschen kullerte. Beim Tor Nr. 4 fäustelt er den Ball zentral weg, ein Raidinger trifft eher schlecht als recht und überhebt den 2 Meter vor dem Tor stehenden 190 Hünen. Vielleicht hätte ihm besagtes Kapperl zum herunterfangen geholfen. Schlussendlich liegt es aber nicht nur am Tormann, dass wir verloren haben. Ein paar Totalausfälle, zu wenig gewonnene Zweikämpfe konnten durch 3-4 halbwegs motivierte Spieler nicht wettgemacht werden. Obwohl sie jubelten wie ein Championsleague Sieger haben die Raidinger objektiv gesehen wohl selber nicht gewusst wie sie zu diesem Sieg kamen. Sie haben das Spiel nicht gewonnen…wir haben es verloren. Schlussendlich ist die Niederlage genauso wurscht wie der Sieg vergangene Woche; die Saison ist abzuhacken. Unser Lostag ist der Freitag, an dem wir einen neuen Vorstand wählen müssen, oder es ist alles aus.
Das Reserveresultat von 12:1 für uns offenbart wieder einmal die Konzeptlosigkeit des Verbandes in Bezug auf das Format Reserve. Die Raidinger spielten fast das gesamte Match mit 2 Mann weniger…

Aufstellung siehe [hier]

19. Runde SC Unterpullendorf - SC Rattersdorf 1:3

Die Vorzeichen verhießen nichts Gutes, vier Stammspieler fehlten und die Motivation war ob unserer verheerenden Frühjahrsbilanz (5 Spiele, 0 Punkte, 3:25 Tore) im Keller. Trainer Erhardt überraschte indem er mit Warlits Andreas und Phillip Hutter 2 Spieler reaktivieren konnte, die mit ihren technischen Fähigkeiten allemal im Stand sind uns zu helfen. Und sie sollten ihrem Ruf gerecht werden. Von Beginn an war es ein anderes, ein engagiertes Auftreten der gesamten Mannschaft. Es wurde gekämpft, gelaufen und vor allem gespielt. Die Bälle wurden von hinten rausgespielt nicht nur weggedroschen und mit Phillip, Andreas aber auch Ritchi und Michael Freh gab es Spieler die den Ball auch halten konnten. Zu erwähnen ist auch noch unser „Krocha“, der einen guten Tag erwischte und viele Bälle im Abwehrzentrum abfing. So waren wir zu Beginn etwas feldüberlegen ohne aber zu zwingenden Einschussmöglichkeiten zu kommen. Eigentlich aus heiterem Himmel kassierten wir dann doch das 0:1, wobei der Ball eher zufällig zu einem frei stehenden Gegenspieler gelangte, der unhaltbar einnetzte. Unterpullendorf zeigte trotz der Führung balltechnisch schwach und läuferisch im Gegensatz zu unseren früheren Gegnern unterdurchschnittlich (was uns sehr gelegen kam). Trotz dem Gegentor steckten wir nicht auf und Ritchi versenkte in der 42. Minute einen Freistoß in die Maschen. Als alle auf den Pausenpfiff warteten, zirkelte Phillipp einen letzten Freistoß gekonnt in den Strafraum und Michael Freh verlängerte zum vielumjubelten 2:1. Unterpullendorf starte in die 2. Hälfte agressiver, schlug aber aus der Feldüberlegenheit kein Kapital  und obwohl bemüht, blieb es beim Versuch gefährlich zu werden. Lediglich 1-2 Stangelpässe, die von unserem Goalie Gernot gekonnt entschärft wurden, und 2-3 Freistöße in die Mauer oder über den Zaun sind zu erwähnen. Nun nahm das Schicksal für Unterpullendorf seinen Lauf. Gabriel tankt sich auf der linken Seite durch, läuft allein auf das gegnerische Tor zu und wird gefoult. Rote Karte und Elfmeter! Peter, heute immer sicherer Rückhalt in der Abwehr, verwandelt zum 3:1 für uns. Unterpullendorf hatte nichts nennenswertes mehr entgegen zu setzten und verlor noch 2 weitere Spieler mit einer harten Roten bzw. noch härteren Gelb-Roten.

Sehr gut Männer; Hat wirklich Spaß gemacht zuzuschauen! Sportlich geht’s nun gegen die machbare Hürde Raiding weiter. Viel wichtiger ist es aber einen funktionsfähigen Vorstand zu finden. Daher mein Appell an ALLE sich der Verantwortung zu stellen und die eine oder andere Aufgabe im Verein zu übernehmen. Dieser Verein darf nicht untergehen!!!
Die Reserve verlor gegen den Tabellenzweiten knapp mit 2:4.

Aufstellung siehe [hier]

18. Runde Rattersdorf – Minihof 1:5

Kaum hatte das Spiel begonnen, waren wir wie gewohnt 0:1 hinten. Diesmal haben wir uns das Tor auch wortwörtlich selber gemacht, wobei die Entstehungsgeschichte ident mit der der weiteren Minihofer Treffer vor der Pause war. Der Gegner profitierte von einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld und Stellungsfehler in der Abwehr gepaart mit einer zu langsamen Rückwärtsbewegung des Mittelfeldes machten das Malheur perfekt.

Nichts desto trotz gabs auch ein wenig positives zu berichten. Das zwischenzeitliche 1:1 war durchaus schön herausgespielt und das eine oder andere Mal gab es spielerisch gute Ansätze die zu 2-3 guten Torchancen führten. Generell hatte man den Eindruck als wären die Spieler einen Tick motivierter als zuletzt.

Auch nach der Pause waren die ersten 15 Minuten vielversprechend, als wir mit viel Einsatz zumindest ebenbürtig waren. Leider konnten wir auch im fünften Anlauf die Naturgesetze des Fußballs (ohne Training keine Kondition) nicht außer Kraft setzten und der Einbruch folgte erwartungsgemäß. Minihof setzte noch einen drauf und gewann verdient mit 5:1.

Trotzdem Kopf hoch, Kameraden! Schon vor Beginn der Frühjahrssaison wussten wir, dass es schwierig wird. Unser Ziel muss es sein, die Saison mit erhobenem Haupt zu Ende zu spielen, im Sommer den Resetknopf zu drücken und uns neu zu ordnen.

Für einen Neuanfang zählt aber auch, dass jeder einzelne mehr Verantwortung übernimmt. Die beste Gelegenheit dazu ist unsere nächste Sitzung am bei der wir uns alle untereinander die Vereinsaufgaben gleichmäßig aufteilen sollten um so die Belastung für den einzelnen gering zu halten.

Dass es auch den anderen Mannschaften personell nicht besser geht als uns zeigte auch Minihof, indem sie die nötigen Spieler für die Reserve nicht aufbringen konnten. Unsere Reserve gewann daher 3:0 am grünen Tisch.

Aufstellung siehe [hier]

 

5. Runde SC Kr. Minihof - SC Rattersdorf 6:2

Nach dem letztwöchigen Kantersieg sind wir nunmehr wohl wieder auf dem harten Boden der Realität angekommen. Die Anfangsminuten haben wir total verschlafen, Kr. Minihof hingegen war gleich zu Beginn hell wach und lag bereits nach 6 Minuten mit 2:0 in Führung. Von da an schwebte bereits das Damoklesschwert in Form einer Klatsche a la dem Spiel gegen Nikitsch in der Luft. Bei jedem hohen Ball in unseren Strafraum reagierten wir extrem konfus und wenn die Heimischen die Chancen besser genutzt hätten, hätten wir schon viel früher weitere Gegentreffer hinnehmen müssen - so dauerte es bis zur 37. Minute bis das 3:0 fiel. Nach Seitenwechsel änderte sich vorerst wenig an der Spielanlage und so zogen die Gastgeber bis zur 58. Minute auf 5:0 davon. Erst danach kamen wir zu einigen Chancen von denen auch 2 durch Kasza Peter bzw. Pessenlehner Mathias verwertet konnten. Da jedoch auch Minihof nochmals zuschlagen konnte endete das Spiel mit 6:2. Wir haben uns sehr schnell dem Niveau der 2. Klasse angepasst - man bedenke, dass wir bisher im Schnitt mehr als 3, fast 4 Tore pro Spiel erhalten haben. Schlechter kann es ja hoffentlich nicht mehr werden.

Die Reservemannschaft hatte bestimmt auch nicht den besten Tag, konnte aber trotzdem einen Punkt erobern - Endstand 3:3.
Aufstellung siehe [hier]

4. Runde SC Rattersdorf - UFC Manersdorf 6:1

Angenehmes Fußballwetter, viele Zuschauer und als Gegner unsere Freunde aus Mannersdorf; es war angerichtet, wieder einmal Fußball-Derbytime!
Die erste Halbzeit ist schnell zusammengefasst. In einem schwachen ersten Durchgang war Mannersdorf die feldüberlegene Mannschaft, doch die beiden einzigen wirklich brauchbaren Möglichkeiten der Gäste wurden durch unseren Goalie Martin gekonnt pariert.
Alles roch nach einem 0:0, doch wer hätte das gedacht…
Kurz nach Wiederbeginn tankt sich unser Jure nach einem schönen Lochpass durch und schiebt den Ball am herauslaufenden Tormann vorbei in die Maschen. Plötzlich ging ein Ruck durch die Mannschaft, es stimmte Laufarbeit, Zweikampfverhalten und Aufteilung.
Schon 8 Minuten später erhöht der in der noch jungen Saison bisher wohl beste Rattersdorfer, Matthias Pesenlehner, zum zu diesem Zeitpunkt bereits verdienten 2:0. Und nun wurden wir Zeuge der großen Torgala unseres Sturmneuzuganges Nemeth „Mercedes“ Bence. Angepeitscht von einem euphorischen Platzsprecher (Blutdruck teils jenseits der 200) versenkte er innerhalb von nur 19 Minuten 4 mal den Ball im gegnerischen Tor, wobei er teils wirklich sehr schön herausgespielte Spielzüge perfekt abschloss. Mannersdorf ergab sich unerwartet schnell seinem Schicksal, leistete sich vor allem in der Defensive grobe Schnitzer und kam lediglich zu einem Ehrentreffer.
Nicht nur den Torschützen, sondern der gesamten Mannschaft gebührt für dieses Spiel Lob, die vor allem in den zweiten 45 Minuten eine in den letzten Spielen häufig vermisste Ballsichersicherheit und Souveränität ausstrahlte.
Ein für uns ganz wichtiger und richtungsweisender Sieg. Jetzt geht’s am Samstag mit breiter Brust nach Minihof!

Die Reservemannschaft fuhr einen ungefährdeten 9:3 Erfolg ein.
Aufstellung siehe [hier]

3. Runde SV Lutzmannsburg - SC Rattersdorf 3:4

Die Gastgeber aus Lutzmannsburg starteten sehr gut in die Partie und bestimmten in den ersten Minuten das Geschehen nach Belieben. So war es wenig überraschend, dass es bereits nach 9 Minuten 1:0 für Lutzmannsburg stand. Zu unserem Glück wurde nur eine der zahlreichen Chancen genutzt und nach rund 15 Minuten begannen auch wir mit dem Fußballspielen. Was dann bis zur Pause folgte war unsere stärkste Phase in der diesjährigen Saison. Plötzlich waren wir das dominierende Team und unsere Jungs zeigten die lange vermisste Einsatz-, Kampf- und Laufbereitschaft. Wir übernahmen das Kommando und fanden einige Torchancen vor. In der 34. Minute wurde es dann turbulent im Strafraum der Gastgeber, nach einer Tätlichkeit wurde ein Lutzsmannsburger mit Rot vom Platz geschickt und den fälligen Elfmeter verwertete Tomislav Grubesic souverän zum 1:1 Ausgleich. Die Gastgeber waren in der Folge sichtlich von der Rolle und wir fanden teils hochkarätige Chancen. Bis zur Pause konnten das Spiel durch Nemeth Bence und den erneut sehr stark spielenden Mathias Pessenlehner auf 1:3 drehen. Nun dachten die mitgereisten Rattersdorf Fans, dass wir durch sind. Aber wir wären nicht wir, wenn wir diese Partie nicht noch einmal spannend gemacht hätten. In der zweiten Halbzeit fanden wir trotz numerischer Überlegenheit nicht ins Spiel und Lutzmannsburg spielte stark auf. Hätte man es nicht besser gewusst hätte man annehmen müssen wir wären einen Mann weniger. So dauerte es nicht lange bis die Gastgeber per Elfmeter auf 2:3 verkürzten. Lutzmannsburg drückte nun auf den Ausgleich doch wir hielten dagegen und hatten bei einigen Torchancen auch etwas Glück. In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch, zuerst verwertete Pesi einen unserer wenigen Konter zum 2:4 und kurz darauf bekam Lutzmannsburg einen für mich sehr harten Elfmeter zugesprochen, welcher auch verwertet wurde. Danach hatten wir alle Hände voll zu tun um die Führung über die Zeit zu retten. Schließlich reichte es und wir gewannen etwas glücklich mit 3:4. Glück hin oder her 3 Punkte sind 3 Punkte und wenn wir die von Minute 15 bis 45 gezeigte Leistung in den nächsten Spielen wieder abrufen können brauchen wir uns vor keinem Gegner zu verstecken. Nächste Woche gibt es das Derby gegen die aktuell stark aufspielenden Nachbarn aus Mannserdorf. Also Jungs kämpfen und siegen!

Die Reservemannschaft verlor mit 2:5.

Aufstellung siehe [hier]

2. Runde SC Rattersdorf - SC Nikitsch 0:4

In der ersten Halbzeit sahen die zahlreich erschienenen Zuschauer eine ausgeglichene Partie mit wenigen hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten. Beide Teams wurden meist nur durch Standardsituationen gefährlich. Auch das 0:1 für die Gäste aus Niktisch resultierte aus einer Standardsituation, ein scharf angetragener Freistoß wurde per Kopf unhaltbar verlängert. Im Gegenzug fanden wir unsere beste Chance auf den Ausgleich vor, Toni Sablijic hämmerte einen Freistoß an die Latte. In Minute 30 verwertete Nikitsch abermals eine Standardsituation zur 0:2 Führung. Danach fanden wir noch 1-2 gute Chancen auf den Anschlusstreffer vor, aber es konnte keine verwertet werden. Nach der Halbzeit konnten wir nicht mehr nachsetzen und zeigten uns völlig von der Rolle. Was da abgelaufen ist, war freundlich gesagt eine Frechheit. Zum Glück tat auch Nikitsch nicht mehr allzu viel und so wurde es nur ein 0:4 und nicht mehr. Wenn wir nächste Woche in Lutzmannsburg bestehen wollen müssen wir uns gewaltig steigern, denn in der zweiten Halbzeit gegen Nikitsch fehlte es uns so ziemlich an allem (Einsatzbereitschaft, Laufbereitschaft, Kampfgeist …).

Die Reservemannschaft gewann gegen dezimierte Nikitscher mit 9:3.

Aufstellung siehe [hier]

1. Runde ASV Pöttsching - SC Rattersdorf 3:3

Eigentlich reisten wir nach Pöttsching um in unserem ersten Spiel nach dem Abstieg in die "Grundbirn-Liga" 3 Punkte zu holen. Aber leider gerieten wir bereits nach 10 Minuten durch einen verwerteten Elfmeter mit 1:0 in Rückstand. Danach waren wir das bessere Team und wirklich, in der 20 Minute glich unser Neuzugang Tomi Grubesic, abermals per Elfmeter, zum 1:1 aus. Jetzt drückten wir weiter auf das 1:2, aber Pöttsching kam bereits in der 25. Minute durch einen eher haltbaren Schuss zum 1:2. Bis zum Pausenpfiff konnten wir dann das Spiel mehr oder weniger kontrollieren, aber zu zwingenden Torchancen kamen wir eher nicht und somit ging es mit 1:2 in die Pause. Kurz nach Seitenwechsel konnte der nächste Neuzugang, Toni Sabljic, mit einer Freistossgranate auf 2:2 ausgleichen. Wieder schien es so, als könnten wir das Spiel drehen, doch wieder gab es nur wenige Minuten später eines mit dem Vorschlaghammer auf den Kopf und wir mussten schon wieder einen Treffer der Pöttschinger hinnehmen und es stand 3:2. Es dauerte ein wenig bis wir uns von diesem Schock erholen konnten, doch ca. 15 Minuten vor Schluss konnte Johannes Schütz mit seinem Tor zum 3:3 wieder den Gleichstand herstellen. Danach hatten die Heimischen ihre beste Zeit, doch mit Glück, Krampf und Kampf konnten wir das X nach Hause bringen. Unterm Strich war es ein gerechtes Unentschieden, und ein doch noch versöhnlicher Meisterschaftsstart, nachdem wir ja 3 mal in Rückstand geraten waren. Es ist sicher noch genügend Steigerungspotenzial bei uns vorhanden. Ich hoffe wir können bereits am Mittwoch, bei unserer Heimpremiere am Großkirtag gegen Nikitsch, vor einer hoffentlich großen Kulisse, bereits mehr vom vorerwähnten Potenzial abrufen.

Die Reservemannschaft geriet schnell mit 3 Toren in Rückstand, kämpfte sich wieder auf  3:2 heran, verlor aber schlussendlich dann mit 4:2 - aber auch da ist sicher noch mehr Potenzial vorhanden.


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